Microsoft Access ist in vielen Unternehmen ein bewährtes System, das Prozesse, Daten und Fachlogik flexibel zusammenführt. Oft wurde die Lösung von einer Person aufgebaut und hat sich über die Jahre organisch zu einem wichtigen Arbeitswerkzeug entwickelt. Immer häufiger stellt sich die Frage, wie zukunftssicher solche Access-Applikationen heute noch sind.
Hat Access noch Zukunft?
- Microsoft Access ist nicht automatisch ein Risiko, sondern wird erst dann kritisch, wenn Wartbarkeit, Dokumentation und Erweiterbarkeit fehlen.
- Zukunftssicherheit entsteht nicht durch einen Technologiewechsel, sondern durch eine saubere Analyse, klare Strukturen und realistische Entscheidungen.
- In einigen Fällen ist eine schrittweise Modernisierung sinnvoller und sicherer als eine sofortige Ablösung bestehender Access-Anwendungen.
Wird Microsoft Access eingestellt?
Nein, Microsoft Access wurde nicht offiziell eingestellt. Microsoft veröffentlicht weiterhin neue Versionen, zuletzt Access 2024, und garantiert für jede Version einen definierten Support-Zeitraum.
Allerdings wurde die Weiterentwicklung in den letzten Jahren deutlich reduziert. Neue Funktionen oder strategische Investitionen sind selten, und Access spielt innerhalb der Microsoft-Produktstrategie nur noch eine untergeordnete Rolle. Für Unternehmen bedeutet das: Access ist weiterhin nutzbar, bietet aber langfristig nur begrenzte Innovations- und Skalierungsperspektiven.
Wer Access produktiv im Einsatz hat, sollte deshalb nicht von einer plötzlichen Abschaltung ausgehen, sondern sich frühzeitig mit Fragen zur Zukunftssicherheit, Wartbarkeit und möglichen Modernisierungsszenarien beschäftigen.